Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 und die Zuständigkeiten für Online-Tischspiele in Deutschland
Viktor Wolf · Sep 26, 2026

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 und die Zuständigkeiten für Online-Tischspiele in Deutschland

Der Interstate Treaty on Gambling 2021 regelt den Rahmen für Glücksspiele in Deutschland und verteilt die Zuständigkeiten klar zwischen Bund und Ländern, wobei Online-Tischspiele wie Blackjack und Roulette unter der Kontrolle einzelner Bundesländer bleiben und nicht in die nationale Lizenzierung durch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder fallen.
Struktur der Zuständigkeiten im GlüStV 2021
Die GGL übernimmt die bundesweite Lizenzvergabe für Slots, Sportwetten, Poker und Pferdewetten, während die Länder eigenständig über Konzessionen für klassische Tischspiele entscheiden, und diese Trennung führt dazu, dass Betreiber je nach Spieltyp unterschiedliche Genehmigungswege einschlagen müssen.
Strenge Produktregeln gelten weiterhin für alle Angebote, und sie umfassen Vorgaben zu Einsatzlimits, Spielpausen sowie Werbebeschränkungen, die von den jeweiligen Aufsichtsbehörden durchgesetzt werden.
Die Whitelist ab September 2026
Ab September 2026 stehen nur Konzessionäre aus Schleswig-Holstein sowie die staatliche Casino-Gesellschaft aus Bayern auf der offiziellen Whitelist für Online-Tischspiele, und diese begrenzte Liste zeigt, wie wenige Anbieter derzeit die Anforderungen der Länder erfüllen.
Betreiber, die nicht auf dieser Liste erscheinen, dürfen solche Spiele nicht legal anbieten, und die GGL verweist Nutzer auf die zugelassenen Plattformen, um illegale Angebote einzudämmen.

Rolle der GGL bei weiteren Spielformen
Die GGL mit Sitz in Halle bearbeitet Anträge für Slots, Sportwetten, Poker und Pferdewetten auf nationaler Ebene, und diese zentrale Stelle sorgt für einheitliche Standards bei diesen Kategorien, während die Länder ihre eigenen Regeln für Tischspiele beibehalten.
Die Aufteilung verhindert Überschneidungen, doch sie erfordert von Anbietern genaue Kenntnisse der jeweiligen Vorschriften in jedem Bundesland.
Auswirkungen auf den Markt
Studien und Berichte zeigen, dass die klare Trennung der Zuständigkeiten den Markt für legale Angebote strukturiert, und Daten der Aufsichtsbehörden belegen, dass nur wenige Anbieter bislang die Voraussetzungen für Tischspiele erfüllen, während die GGL für die anderen Sparten bereits zahlreiche Lizenzen vergeben hat.
Offizielle Quellen zur Whitelist und regulatorischen Details unterstreichen diese Entwicklung, und sie bieten Einblick in die aktuelle Liste zugelassener Anbieter.
Zusammenfassung
Der GlüStV 2021 schafft einen dualen Rahmen, in dem Länder für Tischspiele verantwortlich bleiben und die GGL andere Sparten zentral reguliert, und diese Struktur bestimmt den legalen Markt bis mindestens September 2026 mit der genannten begrenzten Whitelist.